Menschen meistern ihr Leben, indem sie an ihre eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten glauben

KGS sekundar

Das Angebot der Sekundarstufe richtet sich an Jugendlichen von der ersten bis zur dritten Oberstufe.

In überschaubaren Klassen unterrichten wir die Jugendlichen in altersdurchmischten Gruppen. Die individuellen Zielsetzungen und die besonderen pädagogischen Bedürfnisse stehen dabei im Zentrum.

Die KGS sekundar befindet sich im Zentrum von Winterthur Seen und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Das fast 200-jährige Haus bietet grosszügige Schulzimmer und ausreichend Platz für die schulischen Bedürfnisse.

Das Schulteam setzt sich aus Fachpersonen der schulischen Heilpädagogik, Sozialpädagogik, Arbeitsagogik und Erlebnispädagogik zusammen.

Pädagogische Haltung

Beziehungen pflegen, Halt geben, Wege suchen

Wir verstehen die Jugendlichen als Menschen, die ihren eigenen Lern- und Entwicklungsprozessen folgen. Gemeinsam suchen wir nach verborgenen Ressourcen. Wir zeigen Wege auf und fördern den Mut und die Kraft, sich Ziele zu setzen.

An unserer Schule pflegen wir eine Kultur des Respekts. Durch tragfähige Lernbeziehungen vermitteln wir Halt und Orientierung. Verbindliche und klare Strukturen geben Sicherheit und Verlässlichkeit im Tagesgeschehen.

Die Entwicklung der Jugendlichen betrachten wir differenziert. Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich an den Ressourcen der Jugendlichen und ist einer systemischen Sichtweise verpflichtet.

Unterricht

Fähigkeiten stärken und Perspektiven entwickeln

Der Unterricht auf an unserer Schule ist auf die Bedürfnisse der Jugendlichen ausgerichtet und orientiert sich an ihrem Leistungs- und Entwicklungsstand. Inhaltlich beziehen wir uns auf den kantonalen Lehrplan.

Die Schulerfahrungen unserer Jugendlichen sind häufig geprägt von Schwierigkeiten und Misserfolgen. Entsprechend betreuen wir sie auf ihrem Weg schulisch und persönlich so intensiv wie nötig.

Neben der individuellen schulischen Förderung legen wir besonderen Wert auf die Vermittlung lebenspraktischer, kommunikativer, musischer, handwerklicher und sozialer Kompetenzen.

Wir wollen die Jugendlichen immer wieder auch mit unbekannten Anforderungen konfrontieren. Auf der Suche nach neuen und unerprobten Lernfeldern verlassen wir deshalb regelmässig die gewohnte Lernumgebung.

Wesentliches Ziel unserer pädagogischen Bemühungen ist es, dass die Jugendlichen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln. Von den Jugendlichen fordern wir deshalb den Einsatz ihrer Möglichkeiten und Talente.

Tagesstruktur

Lebensnahe und lebenspraktische Fähigkeiten fördern

Der schulische Unterricht ist eingebettet in eine Tagesstruktur. An dieser beteiligen wir uns alle und übernehmen verschiedene Aufgaben. Zu den Pausenzeiten und am Mittag essen die Jugendlichen in der Schule.

Unsere Schulzeiten sehen wie folgt aus: 

  • Montags: 8 bis 16.15 Uhr
  • Dienstags: 8 bis 15.50 Uhr
  • Mittwochs: 8 bis 12 Uhr
  • Donnerstags: 8 bis 16.15 Uhr
  • Freitags: 8 bis 14.30 Uhr

Die Zubereitung der Mahlzeiten ist Teil des Schulprogramms. Dabei legen wir Wert auf ausgewogene, gesunde und abwechslungsreiche Mahlzeiten.

Unter fachkundiger Anleitung lernen die Jugendlichen, mit Lebensmitteln umzugehen und verschiedene Gerichte zuzubereiten. Der alltagsnahe hauswirtschaftliche Unterricht fördert ihren Gemeinschaftssinn und ihre lebenspraktischen Fähigkeiten.

Für die Verpflegung erheben die Schulgemeinden einen Beitrag. Die Eltern erhalten dafür eine Rechnung.

Zusammenarbeit

Verantwortung gemeinsam tragen

In regelmässigen Besprechungen planen wir den Aufenthalt der Jugendlichen und überprüfen die Lernfortschritte. Dies geschieht gemeinsam mit den Jugendlichen, Eltern und unseren Fachpersonen.

Ziel der Gespräche ist es, die Beobachtungen und Erfahrungen aller auszutauschen und zusammenzubringen. Diese Kooperation gelingt, wenn Jugendliche, Eltern und Fachpersonen bereit sind, offen zu kommunizieren, Lösungen zu entwickeln und verbindlich zusammenzuarbeiten.

Wir betrachten es als gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten, die Kompetenzen der Jugendlichen zu stärken, damit sie sich zu eigenverantwortlichen, beziehungs- und gemeinschaftsfähigen, wertorientierten und weltoffenen Menschen entwickeln können.

Die Familie ist für die Jugendlichen dabei von besonderer Bedeutung. Emotionale Sicherheit und eine anregende Umgebung beeinflussen die Bereitschaft positiv, Anstrengungen auf sich zu nehmen.

Die Bereitschaft für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist die Grundvoraussetzung für Veränderung, Entwicklung und Gelingen.

Berufsintegration

Berufliche Integration begleiten und unterstützen

Wir streben eine erfolgreiche, berufliche und soziale Integration der Jugendlichen an. Damit der Übergang von der Schule in die Berufswelt gelingt, unterstützen wir sie eng und persönlich.

Berufsfindungsprozesse sind persönlichkeitsbildend. Die Jugendlichen lernen in der Auseinandersetzung mit der Berufswelt, eigene Interessen, Fähigkeiten und Möglichkeiten realistisch einzuschätzen.

Wichtiger Faktor für das Gelingen der Berufsintegration ist das erfolgreiche Zusammenwirken aller beteiligten Systeme. Wir suchen dabei die Zusammenarbeit mit den Eltern und nutzen die verschiedenen Beratungs- und Unterstützungsangebote.

Ziel der Bemühungen ist die Erarbeitung eines Berufswunsches, bei dem individuelle Voraussetzungen, die Berufswahl sowie die Ausbildungsform optimal miteinander im Einklang stehen.